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Archiv
Oktober 2011, 117. Ausgabe Übersicht über den Inhalt dieser Ausgabe: |
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BostonGlobe – neue Nutzer- erfahrung und Bezahl-Site im HTML5 Responsive Web Design Der Boston Globe hat ein neues Bezahlprodukt gelauncht, das in mehrfacher Hinsicht sehr innovativ ist: Die im Responsive Web Design gebaute HTML5 Site stellt sich automatisch auf alle digitalen Geräte und Formate um und kann, zu einem Preis, entsprechend auf dem Desk- und Laptop wie auf Tablet und Smartphone gut genutzt werden. Die komplett neue Site trägt den Namen Boston Globe erstmals als eigenständige Marke ins Internet. Die bekannte und gut besuchte Globe Website Boston.com bleibt parallel weiter kostenlos bestehen. Die beiden Sites sollen sich nicht nur nach den Inhalten, sondern vor allem auch nach der Nutzererfahrung unterscheiden. Hearst launcht alle Magazin- Websites auf HTML5; HTML5 auf dem Vormarsch Web Apps, die mit HTML5 entwickelt sind, können fast alles, was Magazin- und Newspublisher von mobilen Apps verlangen – und haben dabei gegenüber nativen Apps Vorteile wie weniger Entwicklungsaufwand für verschiedene Plattformen und Formate sowie Freiheit von Apples App Store. Hearst stellt jetzt sogar alle seine Magazinwebsites auf HTML5 Design um, so dass diese auch bequem auf Tablets genutzt werden können. Gut angenommen wird offenbar die Web App von Financial Times, die die Apple Apps ersetzt. Nicht nur Contentanbieter, auch Medienunternehmen inklusive Amazon und Facebook bauen verstärkt auf HTML5 Apps. Facebook-Ausgaben – Medienunternehmen integrieren noch tiefer mit Facebook Publisher müssen da sein, wo ihre Leser sind, scheint immer öfter der Konsens in der Branche zu sein. Und das ist zunehmend auf Facebook, welches als meistbesuchte Website einen immer größeren Teil der Onlinezeit der Nutzer vereinnahmt. Einige Anbieter stellen komplette Inhalte wie ganze Artikel, die innerhalb von Facebook ohne Besuch auf der eigenen Website gelesen werden können, in das Social Network. Kann sich das lohnen? Oder gibt es vielleicht Ansätze, die die Vorteile einer tiefen Facebook- Integration ohne mögliche Nachteile wie Verluste an Page Views realisieren können? |
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