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Archiv
Oktober 2009, 97. Ausgabe Übersicht über den Inhalt dieser Ausgabe: |
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Social Media mit Facebook für Publisher Mit eindrucksvollen Nutzerzahlen und auch steigender Wirtschaftlichkeit entwickelt sich das Social Network Facebook immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil der Internetlandschaft. Entsprechend beteiligt sich eine wachsende Zahl an Publishern selber aktiv an Facebook. Mit einer Präsenz auf dem Social Network können sie Content in den Newsstream ihrer „Fans“ einbringen und virale Distribution erhalten sowie Diskussionen mit den Lesern oder der Nutzer untereinander ermöglichen. Die Nutzer können sogar eine wertvolle Rolle bei der Vermarktung ihrer Inhalte und Produkte übernehmen. Mit Facebook Connect können Publisher das Social Network auf ihre eigene Website bringen und den Austausch von Informationen zwischen Facebook und Publishersite erleichtern. Dies kann nicht nur Aspekte wie Traffic, Registrierung und Nutzerbindung stärken, sondern gibt auch ganz neue Möglichkeiten zur Personalisierung. Auch kann die Verbindung zu Facebook Publisher von einem Dilemma befreien: Eigene Social Networks und Social Media Ansätze müssen nicht mehr mit dem großen Facebook konkurrieren, sondern können gleichzeitig vom Nutzer gepflegt werden und sich gegenseitig unterstützen.
Der Stand von Micropayment- Lösungen in den USA Den Anbieter von Micropayments für Contentpublisher gibt es weiterhin nicht. Dies zeigte jüngst auch ein Aufruf der Newspaper Association of America (NAA) für Proposals für Paid Content Systeme, der vor allem zu reinen Vorschlägen mit Konzepten führte, von denen nur einige in sehr unterschiedlichem Maß auf bereits bestehenden Lösungen beruhen. Wesentlich weiter verbreitet sind Micropayments dagegen bereits bei Online-Spielen und Social Networks, wo Nutzer teilweise virtuelle Güter über den Umweg von speziellen Bezahlkarten aus dem Offline- Einzelhandel bezahlen. Interessant ist hier vor allem der erste Versuch eines Publishers, digitale Magazininhalte über dieselben physischen Bezahlkarten zu vertreiben. Viele junge Unternehmen entwickeln auch teilweise sehr innovative und kreative Ansätze, die Publisher über freiwillige Nutzerentgelte für ihre Inhalte besser entlohnen könnten. Allgemein zeigen bisherige Erfahrungen im Bereich von Micropayments jedoch, dass weniger als die eigentlichen Ansätze und Technologien selber eine kritische Größe und Verbreitung eines Bezahlsystems und eine Infrastruktur, die möglichst tief mit einer Plattform verbunden ist, den langfristigen Erfolg ausmachen dürften. Daher sollten große Internetunternehmen, die bisher nicht unbedingt als allgemeine Anbieter von Micropayments aufgetreten sind – darunter Google, Apple und Facebook – als mögliche Abwickler von Micropayments nicht übersehen werden. |
Seitenzahl: 24
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