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Archiv
Oktober 2008, 87. Ausgabe Übersicht über den Inhalt dieser Ausgabe: |
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Schweinebäuche oder Diamanten – was machen Ad Networks aus Publisherinventar? Die Diskussion, was Ad Networks für Publisher im Einzelnen und die Branche insgesamt bewirken, ist vielschichtig. Bedenken, dass Qualitätsinventar von Markenpublishern zu billiger Massenware verkommt, stehen nicht nur dem Wunsch nach besserer Auslastung und Monetisierung des Inventars gegenüber sondern auch der Ansicht, dass ein guter Marktplatz den vollen Wert einer Werbeimpression realisieren kann. Eine neue Studie, die die Entwicklung von Preisen bei Nutzung von Ad Networks auf Publishersites verfolgt hat, scheint die Bedenken eher zu bestätigen, kann aber nicht unbedingt verallgemeinert werden.
Erfahrungen von Publishern mit Online Ad Networks Markenpublisher gehen das Thema Ad Networks sehr unterschiedlich an: ESPN machte Schlagzeilen, als es seine Netzwerkbeziehungen beendete, ist aber nicht der einzige Publisher, der nicht oder nicht mehr mit Ad Networks arbeitet. Viele andere, darunter NBC Universal und Time Inc., nutzen sie weiter, verfolgen ihre Netzwerkaktivitäten und auch Alternativen aber sehr aufmerksam. Und manche Publisher versuchen sich mit eigenen Netzwerken, um Werbekunden eine größere Reichweite zu bieten.
Wahl und laufender Einsatz von Ad Networks Publisher haben eine große Auswahl an Werbenetzwerken. Zu den Kriterien, nach denen sie Netzwerke aussuchen können, gehören Faktoren wie Preise, Füllraten, Transparenz und Spezialitäten des Netzwerkes. Oberstes Kriterium bei der Wahl sollte jedoch immer der Schutz der eigenen Marke sein. Für den laufenden Einsatz von Netzwerken werden vor allem aktives Management und Kontrolle empfohlen. Obwohl meist die Verwendung mehrerer Netzwerke empfohlen wird scheint es keine allgemeingültige optimale Zahl für Partner-Netzwerke zu geben.
Alternativen zu externen Ad Networks Viele Publisher suchen Wege, wie sie ihr Inventar besser monetisieren können, ohne auf herkömmliche Werbenetzwerke zurückzugreifen. Ein Ansatz ist die Bildung eigener Netzwerke, die nur aus Websites des Publishers oder aus eigenen und ausgewählten externen Websites bestehen. Das B2B-Netzwerk BBN und das Zeitungsnetzwerk quadrantONE sind Beispiele für neue Onlinewerbe-Partnerschaften von Publishern untereinander. Premium-Publisher könnten künftig in ShortTail Media eine Netzwerk-Alternative exklusiv für Qualitätsanbieter finden. |
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Trends & Insights“, der für den Verband Deutscher Zeitschriftenverlag
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