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Oktober 2002, 18. Ausgabe

Übersicht über den Inhalt dieser Ausgabe:

 

 

Fallstudie CJOnline - Innovation im Mittleren Westen

Wo liegt das Mekka für Online-Publishers?  In Topeka, 123.000 Einwohner, Hauptstadt von Kansas, einem Staat in der Mitte der USA.  Die Website der Zeitung “The Topeka Capital -Journal”, CJOnline.com, ist bei Online-Publishern weit über die Grenzen von Kansas hinaus bekannt für ihren unkonventionellen Ansatz, ihre Innovationsfreude und ihre Rentabilität.  Eine nähere Betrachtung in Topeka zeigt, dass zum Erfolg im Online-Publishing zwei Seiten gehören:  Kreative Leute im Online-Bereich und ein Management im Verlag, dass das Online-Geschäft voll unterstützt, ihm freie Bahn gewährt und die Integration von Online und Print aktiv verfolgt.

 

Online-Werbung

Internet wichtigstes Werbemedium für Entscheidungsträger in der Wirtschaft

Der beste Weg für Werbung, Entscheidungsträger in der Wirtschaft zu erreichen, ist das Internet - zu dieser Erkenntnis kam die neue Studie „Business Decision Makers Online“, die von washingtonpost.com und Nielsen//NetRatings @plan mit Unterstützung von MORI Research durchgeführt wurde.

 

Neues vom Kampf um die Werbedollars

Die Meldungen sind gemischt:  Während die Online Publishers Association bekannt gab, dass ihre Mitglieder steigende Einnahmen verzeichnen, bemühen sich die Online-Anbieter allgemein mit vielen Mitteln um die Werbedollars - mit Preisen, die an die Leistung gekoppelt sind, mehr Flexibilität in der Annahme von Rich Media Formaten und Sonderformen für einzelne Werbekunden.  Mit Bannern lässt sich nämlich kaum noch Geld verdienen; die TKP für durchschnittliche Online-Werbung liegen zwischen $1 und $3, berichtete WSJ.com.  Bei allen Bemühungen um Werbeeinnahmen wird auch die Meinung der Nutzer weiter erforscht und kommt bei manchen Anbietern zur Anwendung.

 

Automobilindustrie führend im Gebrauch von Rich Media Werbung

Automobilhersteller sind mit großem Abstand die stärksten Nutzer von Rich Media Werbung im Internet, berichtet Marktforschungsunternehmen Nielsen//NetRatings.  Während alle werbetreibenden Branchen im Durchschnitt gerade 3,9 Prozent ihrer Online-Werbeimpressionen als Rich Media laufen lassen, ist der entsprechende Anteil bei den Autoherstellern mit 37,4 % fast zehn mal so hoch.

 

Bezahl-Inhalte

Individualisierung als Verkaufsargument - Kurzmeldungen

Die bevorzugten Bereiche der Zeitung als Audio-CD, eine tägliche Zusammenstellung der Lieblingscomics und die Wetterseite mit individuellem Hintergrund - Maßschneiderung ist eines der häufigsten Argumente, Kunden für Inhalte zur Kasse zu bitten.  Grosse Erfolge damit stehen jedoch noch aus.

 

Trends

Neue zukunftsweisende Entwicklungen - TabletPC und mehr drahtlose Internetzugänge

Microsofts neues Endgerät, der TabletPC, und die zunehmende Verbreitung von mobilen Internetzugängen sind zwei neue Entwicklungen, die das Konsumverhalten von Online-Inhalten bald ändern könnten - jede Entwicklung für sich gesehen, insbesondere aber auch gemeinsam:  Der TabletPC könnte sich als das vielleicht bisher beste portable elektronische Lesegerät erweisen, auf dem die Konsumenten gerne im Cafe oder einem anderen „Hot Spot“ mit öffentlichem Internetanschluss in digitalen Veröffentlichungen „blättern“ oder Online-Services nutzen werden.  Online-Publisher sollten die neuen Entwicklungen fest im Auge behalten, da sich neue Einsatzmöglichkeiten für ihre Inhalte und neue Einnahmequellen bieten werden.

 

„Streamies“ sind gute Entertainment-Kunden

Während die Zunahme der Internetnutzung allgemein abflacht, nimmt der Anteil der Nutzer mit schnellen Internetzugängen rapide zu.  Unter den Breitbandnutzern wiederum findet sich der größte Teil derer, die gestreamte Inhalte konsumieren und die gleichzeitig auch gute Kunden der Unterhaltungsindustrie sind.

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Seitenzahl: 15

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Das bekannteste Produkt von emediaSF ist der monatliche Bericht „New Media USA – Trends & Insights“, der für den Verband Deutscher Zeitschriftenverlag (VDZ) und seine Mitglieder verfasst wird.  Dieser Report ist aufgrund der grossen Nachfrage mittlerweile auch fuer andere Interessierte als Einzelausgabe oder im Abonnement erhältlich.

Für den Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDZV) erstellt emediaSF exklusive Berichte zu Entwicklungen im US-Online Publishing mit besonderem Fokus auf die Aktivitäten von Zeitungen.  Mitglieder des BDZV wenden sich bitte direkt an biallas@bdzv.de.

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