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Archiv
September 2003, 29. Ausgabe Übersicht über den Inhalt dieser Ausgabe: |
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Finanzergebnisse Neue Medien - zweites Quartal 2003 Weiter hohe Umsatzzuwächse bei traditionellen Unternehmen, Verbesserungen bei New Media Unternehmen Während der Werbemarkt in den USA insgesamt aufgrund des Irakkrieges und geringer Konsumausgaben weiterhin eher schwach war, berichteten Online Publisher von einer steigenden Nachfrage nach Onlinewerbung und stärkeren Umsätzen. Die New Media Bereiche der traditionellen Medienkonzerne wiesen im Vorjahresvergleich wiederum zweistellige Umsatzzuwächse auf und zeigten ein wesentlich stärkeres Wachstum als die Umsatzentwicklung des jeweiligen Medienunternehmens insgesamt. Die höheren Werbeeinnahmen erklären sich zum einen mit einer erhöhten Nachfrage vor allem durch traditionelle Werbetreibende, aber auch durch eine leichte Steigerung der durchschnittlichen Werbepreise, von denen manche Unternehmen berichten und die unter anderem auf dem vermehrten Einsatz verfeinerter Produkte (Targeting, Rich Media) beruhen. Paid Content zeigt vereinzelt Umsatzzuwächse, trägt bislang aber nur bei einigen wenigen Online Publishers – vornehmlich solchen, die ihren Ursprung in den Neuen hatten - einen wesentlichen Beitrag zum Geschäftsergebnis bei. Das gestiegene Kostenbewusstsein hält an, schließt dabei jedoch langfristigere Investitionen nicht aus. Während die laufenden Geschäftsergebnisse der betrachteten Online Publisher mit Ursprung im Internet weiterhin negativ sind, zeigen einige doch wiederholt Ergebnisverbesserungen.
AOL Time Warner: Subskriptionsmauer bei Online Magazinen fördert Print-Abonnements AOL Time Warners Experiment, den kostenlosen Online-Zugang zu 13 seiner Time Inc. Zeitschriften (darunter „People Magazine“ und „Entertainment Weekly“) zu beenden und die Inhalte nur noch Zeitschriftenkunden und AOL Mitgliedern zugänglich zu machen, zeigt erste Resultate. Eindeutiger Gewinner ist die Print-Seite, die starke Zuwächse bei den Abonnements verzeichnet. Aber auch die Page Views sind bei einigen Online-Zeitschriften gleich geblieben oder sogar gestiegen, während andere hier die eher erwarteten Verluste hinnehmen müssen. Auf die Zahl der AOL Mitgliedschaften, die weiter zurückgeht, scheint der neue Ansatz nicht die erhoffte Wirkung zu haben. Andere Zeitschriften verfolgen bereits einen ähnlichen Ansatz oder haben Interesse an der Methode von AOL Time Warner bekundet, obwohl die langfristigen Auswirkungen insbesondere auf der Onlineseite – Nutzerzahlen, Page Views, Werbeeinnahmen und andere Erlöse – noch nicht klar sind.
Rich Media Werbung Rich Media Werbungen nehmen einen ständig und stark wachsenden Anteil an allen Online-Werbungen ein – nach verschiedenen Angaben beläuft sich ihr Anteil an den Internet-Displaywerbungen, also Werbungen, die (meist innerhalb von Bannern) auf Websites gezeigt werden, auf gut ein Viertel, nach DoubleClicks neustem Adserving-Report sogar auf knapp 32% aller DoubleClick-geservten Werbungen. Mehrere Faktoren tragen zum steigenden Einsatz von Rich Media Werbungen bei: Sie zeigen bessere Werbewirkungen als herkömmliche (Nicht-Rich Media) Werbungen, sie werden mit größerer Verbreitung von Breitbandverbindungen sinnvoller für mehr Nutzer, und sie werden mit wachsender Erfahrung und steigender Anwendung, neuen und verbesserten Produkte sowie zunehmender Standardisierung billiger und einfacher in Schaffung und Einsatz. Dennoch macht der bloße Einsatz einer Rich Media Technologie noch keine erfolgreiche Werbung aus. Auch für Rich Media gelten Erfolgsfaktoren wie eine klare und konsistente Botschaft, gute kreative Ausführung und die Ausnutzung weiterreichender „Back-End“ Funktionen wie Tracking. Gleichzeitig bergen gerade Rich Media Werbungen die Gefahr, Nutzer durch die unbedachte Anwendung der Möglichkeiten zu verschrecken und die Effektivität von Rich Media Werbungen durch die Nichtbeachtung der technischen Gegebenheiten zu schwächen.
DoubleClick Q2 2003 Ad Serving Trend Report: Große Formate, Targeting, View-Throughs nehmen zu Neben den oben unter „Rich Media“ beschriebenen Entwicklungen speziell zu Rich Media enthält der neue DoubleClick Ad Serving Trend Report allgemeine Informationen zur Verteilung der Größen bei den Werbeformaten, zum Anteil der verschiedenen Targetingansätze und zur steigenden verzögerten Wirkung („Post-Impression Impact“ und „View Through-Rates“) von Werbungen.
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Seitenzahl: 20 Preis: € 35 Elektronische Lieferung (E-Mail) Adobe PDF Format
emediaSF erstellt seit Anfang 2001 maßgeschneiderte Berichte und Studien zu den Geschäftsentwicklungen im Bereich Neue Medien in Nordamerika. Das internationale emediaSF-Team mit Sitz in San Francisco pflegt durch ständige Beobachtung und Recherche des Marktes ein tiefes Verständnis für die Neuen Medien und ihre jüngsten Entwicklungen. Dieses Verständnis wird in regelmaessigen Reports und individuellen Berichten und Consultingservices in deutscher und englischer Sprache für Online-Publisher und andere an den Neuen Medien Interessierte aufbereitet und weitergegeben. Das
bekannteste Produkt von emediaSF ist der monatliche Bericht „New Media USA –
Trends & Insights“, der für den Verband Deutscher Zeitschriftenverlag
(VDZ) und seine Mitglieder verfasst wird.
Dieser Report ist aufgrund der grossen Nachfrage mittlerweile auch fuer
andere Interessierte als Einzelausgabe oder im Abonnement erhältlich.
Für den Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDZV) erstellt emediaSF exklusive Berichte zu Entwicklungen im US-Online Publishing mit besonderem Fokus auf die Aktivitäten von Zeitungen. Mitglieder des BDZV wenden sich bitte direkt an biallas@bdzv.de. emediaSF
bietet seine Expertise auch für massgeschneiderte Sonderberichte und
Praesentationen und als individuelle Consultingservices an. |
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