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August 2003, 28. Ausgabe

Übersicht über den Inhalt dieser Ausgabe:

 

 

Fallstudie: Cross Media Kampagne “Go RVing”

Die Erhöhung des Anteils des Werbebudgets auf 10 % scheint sich bei der Vermarktung von RVs (Recreational Vehicles oder Wohnmobile) an jüngere Familien bezahlt zu machen.  Unter anderem hat die Online-Komponente der noch andauernden Kampagne zu einer beachtlichen Erhöhung des Anteils derer, die den Kauf eines RVs erwägen würden, sowie der potenziellen Verkaufskontakte (“Sales Leads”) geführt. Bei der Kampagne wurde streng auf die echte Integration in Design und Botschaft mit den Offline-Medien sowie auf das Erreichen aller drei Zielsetzungen aus den Bereichen Branding und Direct Response/Verkauf geachtet.

 

Höherer Online-Anteil in Cross Media Kampagnen kann Reichweite und Frequenz in interessanten Konsumentensegmenten effizient steigern

Die Umverteilung des Werbebudgets einer Kampagne zugunsten eines höheren Anteils von Onlinewerbung auf Kosten einer Reduzierung der Fernsehwerbung kann nicht nur die Reichweite insgesamt erhöhen, sondern auch gezielt bestimmte Segmente der Konsumenten, vor allem jüngere, wohlhabendere und gebildetere Leute, erreichen.  Dabei sollten bei den Ergebnissen nicht nur Gesamtzahlen zu Werten wie Frequenz oder Reichweite betrachtet werden, sondern auch die Entwicklung innerhalb von Konsumentengruppen.  So kann eine kleine Erhöhung der Frequenz bei den Leuten, die vorher kaum von der Werbung erreicht wurden und zu den besonders attraktiven Konsumenten gehören, einen größeren absoluten Frequenzverlust bei Konsumenten, die von Fernsehwerbung reichlich abgedeckt werden und zudem zum weniger interessanten Teil der Zielgruppe gehören, mehr als wettmachen.

 

Cross-Media Sales: Mit Fallstudien und finanziellen Anreizen zum Erfolg

Cross Media Werbekampagnen, die sowohl Werbung in traditionellen Medien als auch Online einschließen, sind noch lange nicht so verbreitet, wie die New Media Bereiche von Medienunternehmen dies gerne sehen würden.  Kombinierte Salesteams und finanzielle Anreize können die Situation verbessern, denkt man bei Boston.com, während WashingtonPost.Newsweek Interactive vor allem auf die Überzeugung der eigenen Printkollegen und die Kraft von Fallstudien setzt. Mit mangelnder Integration nach Medienformen und wenig Zusammenarbeit zwischen ihren Teams erweisen sich Werbeagenturen eher als Hindernis auf dem Weg zu mehr Cross-Media-Promotionen.

 

Email-Marketing: Schnellster Weg zum Targeting

Email-Marketing kann zu guten Werbeergebnissen und einem bedeutenden Einkommensstrom für Verlage führen. Es sei „der schnellste Weg zum Targeting“, sagt unter anderen Mike Silver von der Tribune Company, und ist oft die erste Anwendung der aus Registrierung gewonnenen Informationen. Bei der Seattle Times soll ein Email-Treueprogramm Werbekunden neue Möglichkeiten geben und gleichzeitig Zeitungsabonnenten binden. Emails an die Mitglieder von Online Entertainment Clubs der „Sacramento Bee“ sind bei Werbekunden sehr begehrt.

 

Internet Advertising Report 2002

Die Internet-Werbebranche scheint sich langsam zu erholen:  Während der Umsatz für das ganze Jahr 2002 niedriger lag als im Vorjahr und auch der Anteil der Onlinewerbung an der Werbung insgesamt auf gerade 2,5 Prozent gesunken war, verzeichnete das vierte Quartal des letzten Jahres erstmals wieder einen Umsatzzuwachs.  Bei der Verteilung der verschiedenen Online-Werbeformate fällt insbesondere der Rückgang bei den Bannern und die starke Zunahme an Suchdienstwerbung auf.

 

 

 

 

 

 

 

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