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März 2009, 91. Ausgabe

Übersicht über den Inhalt dieser Ausgabe:

 

 

Online-Geschäftsmodelle in der Diskussion

Mit der Erkenntnis, dass Onlinewerbung nicht immun gegen die Rezession und zumindest derzeit kein Wachstumsgeschäft mehr ist, den negativen Meldungen aus der Medienbranche und den besonders dramatischen Entwicklungen bei den amerikanischen Zeitungen ist in der amerikanischen Medienbranche die Diskussion um Online-Geschäfts- modelle wieder aufgeflammt.  Paid Content, auch wenn es durch bessere Micropayment-Systeme unterstützt würde, stehen jedoch weiterhin die bekannten Hindernisse im Weg.  Der Erfolg möglicher Ansätze mit freiwilligen Nutzer- beiträgen ist fraglich.  Neue elektronische Lesegeräte wie Amazons Kindle könnten ein Weg sein, wie zumindest ein Teil der Printabos ins digitale Zeitalter gerettet oder auch neue Angebote verkauft werden könnten.  Weniger aktuell diskutiert aber nicht minder wichtig ist die Stärkung und Weiterentwicklung von Werbung.  Über herkömmliche Onlinewerbung hinaus können vor allem B2B-Kunden und kleineren anderen Vermarktern durch Lead Generation und Marketing Services willkommene und profitable Dienste geboten werden.  

 

B2B-Fallstudie FindLaw: Rechtsangebot mit diversifiziertem Geschäftsmodell

Das Rechtsangebot FindLaw und seine Geschäftsmodelle ist gleich in zweifacher Hinsicht diversifiziert:  Zum einen spricht die Website mit zwei verschiedenen Fronten einerseits Rechtsanwälte und andere Juristen und damit die Fachseite an, andererseits wendet sie sich an das Publikum in Form von Konsumenten und Unternehmen, die rechtlichen Rat und Informationen oder einen Rechtsanwalt benötigen.  Zum anderen gehören zu den von FindLaw eingesetzten Geschäftsmodellen neben herkömmlicher Onlinewerbung auch Directories und andere Formen von Lead Generation, E-Commerce und Bezahlinhalte sowie auch komplette Web- und Marketingservices für Anwälte.

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Seitenzahl: 21

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